Wissenswertes zur Verdauung

Lexikon

Sie möchten wissen, was Amylase bedeutet? Sie interessieren sich für die Verdauung, und fragen sich, welche Bedeutung Enzyme haben? In unserem Lexikon finden Sie Fremdwörter und Fachchinesisch rund um Enzym Lefax® – ganz einfach erklärt.

(Verdauungs)Enzyme
Verdauung
Kohlenhydrate
Lipase
Protease
Amylase
Magen
Pankreas
Darm
Verdauungsprobleme: Aufstoßen, Blähungen und Verstopfung

(Verdauungs)Enzyme

(Verdauungs)Enzyme sind große Eiweißmoleküle, welche die Bestandteile der Nahrung (Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße) aufspalten. Die Enzyme wirken dabei als Katalysator, d.h. sie beschleunigen den Abbau der Nahrungsbestandteile, indem sie die dafür notwendige Energie herabsetzen. Verdauungsenzyme sind substratspezifisch, d.h. sie bauen Fette oder Kohlenhydrate oder Eiweiße ab.

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Verdauung

Bei der Verdauung werden die Bestandteile der Nahrung in ihre Grundbausteine zerlegt. Anschließend werden sie vom Körper (durch die Darmwand) aufgenommen und zur Energiegewinnung oder zum Erhalt bzw. Aufbau des Körpers genutzt. Stärke wird dabei zu Zucker gespalten, Eiweiße in die einzelnen Aminosäuren zerlegt und Fett wird in Glycerin und freie Fettsäuren gespalten.

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Kohlenhydrate

Unter diesem Begriff werden Stärke (z.B. Kartoffelstärke, Stärke in Brot), Zucker (z.B. Fruchtzucker, Haushaltszucker, Traubenzucker) und Glykogen (Speicher für Zucker in Leber und Muskeln) zusammengefasst.

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Lipase

Lipasen sind Fett spaltende Enzyme. Sie werden in in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet. Etwa 10 bis 30 % der Fette werden bereits im Magen gespalten, 70 bis 90 % im Darm (Zwölffingerdarm, oberer Dünndarm). Der Abbau der Fette findet unter Mitwirkung von Gallensalzen statt. Die Spaltprodukte, freie Fettsäuren und Glycerin, werden dem Körper als Energiequelle zugeführt.

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Protease

Proteasen sind Eiweiß spaltende Enzyme. Vorstufen dieser Enzyme werden in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Ihre Aktivierung erfolgt im Darm. Auch der Magen bildet Eiweiß spaltende Enzyme. Manche Proteasen bauen die Eiweiße zu Aminosäuren, ab. Am Ende der Verdauung sind die Eiweiße in Aminosäuren zerlegt. Diese werden in die Blutbahn aufgenommen.

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Amylase

Amylasen sind Stärke spaltende Enzyme. Gebildet werden Amylasen im Mund und in der Bauchspeicheldrüse. Die Spaltprodukte der Stärke sind Mehrfachzucker (z.B. Haushaltszucker), die im Dünndarm zu Einfachzuckern (z.B. Fruchtzucker, Traubenzucker) zerlegt werden.

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Magen

Der Magen ist ein Hohlmuskel. Der Mageneingang ist mit der Speiseröhre verbunden. An den Magenausgang schließt der Zwölffingerdarm an. In den Magen werden pro Tag bis zu 3 Liter Magensaft abgegeben. Dieser enthält u.a. Eiweiß spaltende Enzyme, Schleim, um die Magenschleimhaut vor der Salzsäure zu schützen, und Salzsäure.

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Pankreas

Der Pankreas, auch Bauchspeicheldrüse genannt, produziert täglich ca. 2 Liter Pankreassaft, der in den Zwölffingerdarm abfließt. Dieser Saft enthält die in der Bauchspeicheldrüse produzierten Verdauungsenzyme zur Spaltung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen. Die Proteasen werden in ihrer inaktiven Form abgegeben und erst im Darm aktiviert. Amylasen und Lipasen werden bereits in ihrer aktiven Form im Pankreas gebildet.

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Darm

Der Darm lässt sich grob in die Abschnitte Dünndarm und Dickdarm einteilen. Zum Dünndarm gehört der Zwölffingerdarm. Die Hauptaufgabe des Dünndarms besteht darin, die Nahrung aufzuspalten und die Spaltprodukte zu resorbieren, d.h. über die Darmwand in die Blutbahn aufzunehmen. Für diesen Vorgang werden außerdem Wasser und Elektrolyte (z.B. Natrium) benötigt.

Der Dickdarm schließt an den Dünndarm an. Dort werden dem Speisebrei Wasser und Elektrolyte entzogen.

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Verdauungsprobleme: Aufstoßen, Blähungen und Verstopfung

Luft- bzw. Gasansammlungen können im Körper auf verschiedene Weise entstehen:

  • Beim hastigen Essen und Trinken wird Luft geschluckt. Diese sammelt sich im Magen an und steigt durch die Speiseröhre wieder nach oben. Die Folge: Aufstoßen.
  • Gas im Darm entsteht, wenn unverdaute Kohlenhydrate in den Dickdarm gelangen und dort von Bakterien abgebaut werden.
  • Eine Verstopfung liegt vor, wenn die Stuhlentleerung seltener als zwei Mal pro Woche erfolgt. Begleiterscheinungen sind häufig Völlegefühl und Blähungen.


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