So können Sie vorbeugen
Wenn Ihr Säugling beim Trinken zuviel Luft schluckt, kann es zur Schaumbildung und damit zu Koliken kommen. Wir möchten Ihnen Tipps geben, wie Sie hierbei vorbeugen können.
- Ernährung der Mutter, wenn Sie stillen
- Was Sie beim Füttern beachten sollten
1. Erährung der Mutter, wenn Sie stillen
Wichtig für das Wohlbefinden Ihres Kindes ist auch Ihre eigene Ernährung, wenn Sie Ihr Kind stillen. Deshalb sollten Sie in den ersten Lebenswochen des Kindes auch selber keine blähenden Gemüsesorten essen.
Was Sie bei Ihrer Ernährung vermeiden sollten:
- Kohlsorten: Broccoli, Sauerkraut, Krautsalat o.ä.
- Lauchsorten: Zwiebeln, Schnittlauch, Knoblauch o.ä.
- Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen o.ä.
- frisches Steinobst: Pflaumen, Kirschen o.ä.
Erweist sich Ihr Kind als besonders sensibel, sollten Sie auch auf Vollkornprodukte verzichten.
Gemüsesorten, die Sie problemlos essen können:
- Zucchini
- Auberginen
- Salat
- Pilze
- Karotten
- Kartoffeln
- Spinat
Nach etwa sechs Wochen können Sie auch andere Gemüsesorten ausprobieren und schauen, wie Ihr Kind darauf reagiert.
Seitenanfang2. Was Sie beim Füttern beachten sollten
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind beim Trinken nicht zuviel Luft mitschluckt. Das gelingt am besten, wenn es nicht nur an der Brustwarze nuckelt, sondern auch den Warzenhof mit einsaugt.
Damit verschluckte Milch nicht während des Trinkens wieder aus dem Magen nach oben steigen kann, sollte das Kind leicht senkrecht liegen, also mit dem Bauch tiefer als mit dem Köpfchen.
Halten Sie die Flasche beim Füttern so schräg, dass der Sauger luftfrei und komplett mit Milch gefüllt ist.
Tipp: Wenn Sie eine Flasche anrühren oder aufschütteln, sollte sie anschließend einen Moment ruhig stehen, damit sich die Luftbläschen in der Milch wieder auflösen.
Wichtig nach oder während der Mahlzeit ist das „Bäuerchen":
- halten Sie dafür Ihr Kind hoch und lehnen Sie es an Ihren Oberkörper
- klopfen Sie leicht auf den Rücken oder streicheln Sie über das Köpfchen. Auf diese Weise kann durch das Aufstoßen des Kleinen die Luft im Bauch entweichen!
Und natürlich: Sorgen Sie beim Füttern für eine entspannte Atmosphäre!
Falls es trotzdem zu Bauchweh kommen sollte, gibt es Hilfe.