Singen entspannt die Verdauung
Zwölf Prozent der Deutschen singen laut aktueller Umfrage des Meinungs-forschungsinstituts Emnid in einem Chor.
Im Auto sind es sogar 43, im Bad 28 Prozent. Und wenn die „Superstars“ im Fernsehen gesucht werden,
verzeichnen zahlreiche Musikschulen eine wachsende Zahl von Anmeldungen. Singen ist aber nicht nur ein Trend,
der Spaß macht und Lebensfreude vermittelt, es hat auch eine gesundheitsfördernde Wirkung: Wer ein Lied trällert,
fördert durch tiefes Atmen die Verdauung, baut gleichzeitig Stress ab und entspannt den Organismus.
25. März 2008
Singen weckt nicht nur die Lebensfreude, sondern bringt auch Körper, Seele und Geist in Einklang. Warum Singen
positive Einflüsse auf den menschlichen Körper hat und welche Bedeutung es für die Verdauung spielt,
weiß Gesangsforscher Wolfgang Bossinger.
Interview Gesangsforscher W. Bossinger
Singen macht nicht nur Spaß, sondern entspannt – das wissen etwa 3,2 Millionen in über 60.000 Chören organisierte
Deutsche aus eigener Erfahrung. Weniger bekannt hingegen ist, dass Singen auch die Verdauung fördert und
Verdauungsbeschwerden wie Blähungen vorbeugen kann. Um den positiven Einfluss des Singens auf die Verdauung bekannt zu
machen, schreiben die Bayer Vital GmbH und der Deutsche Chorverband am 15. April 2008 den Gesangs- wettbewerb „Lefax
sucht den guten Ton“ aus.
Gesangswettbewerb
Als Tabuthema wird die Verdauung und alles, was damit zusammenhängt, gerne verdrängt. Dabei leiden 40 Prozent der Deutschen
an Beschwerden wie Blähungen. Die Ursachen sind meist bei der Ernährung, dem Essverhalten und Lebensstil zu finden.
Basisinfo
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Bilder "Gesang"