Kuhmilchallergie und Muttermilch-unverträglichkeit beim Baby

Leidet das Baby unter einer Kuhmilchallergie, wird das Füttern zu einer Herausforderung.

Bei Neugeborenen ist der Verdauungsapparat noch nicht komplett entwickelt – er reift in den ersten Lebenswochen und -monaten aus. Weil er deshalb durch gewöhnliche Nahrung überfordert wäre, werden die Kleinen anfangs gestillt oder mit Säuglingsnahrung versorgt – so bekommen sie alle wichtigen Nährstoffe und die Energie, die sie benötigen, um groß und stark zu werden. Schwierig wird das allerdings, wenn das Kind Probleme hat, die Milch zu verdauen. Liegt beim Baby eine Kuhmilchallergie, eine Muttermilchunverträglichkeit oder eine angeborene Laktoseintoleranz vor, stehen die Eltern vor einer Herausforderung. Wir zeigen Symptome auf und erklären, wie Sie Ihrem Baby Linderung verschaffen können.

Kuhmilchallergie, Muttermilchunverträglichkeit und Co. – was bedeutet das fürs Baby?

Was dem Baby eigentlich gut tun und eine optimale Versorgung sicherstellen soll, sorgt für Verdauungsprobleme: Macht die Milch dem Nachwuchs Schwierigkeiten, können sich Mama und Papa schnell überfordert fühlen. Das muss aber nicht sein! Versuchen Sie zu verstehen, wie es Ihrem Baby geht – dann können Sie ihm im Anschluss gezielt helfen.

 

Folgende Krankheitsbilder sind möglich:

  • Kuhmilchallergie beim Baby
    Bekommt das Baby Säuglingsanfangsnahrung oder im Anschluss an die Stillzeit die sogenannte Pulvermilch, ist darin in der Regel Kuhmilcheiweiß enthalten. Manche Kinder reagieren auf dieses Eiweiß allergisch – sie leiden unter einer allergischen Kuhmilchunverträglichkeit. Zu den typischen Symptomen zählen dann schwere Koliken, Erbrechen, Durchfall, Hautausschläge und abnehmendes oder gleichbleibendes Gewicht.
  • Muttermilchunverträglichkeit
    Eine vorübergehende Muttermilchunverträglichkeit bleibt in der Regel harmlos und legt sich nach einigen Wochen oder Monaten wieder von selbst: Das Verdauungssystem des Babys ist in diesem Fall noch nicht genügend ausgereift, um die Milch der Mutter problemlos zu verdauen. Hat der Körper diese Entwicklung „aufgeholt“, legen sich auch die Beschwerden wieder (zum Beispiel unruhiger Schlaf, Blähungen oder Durchfälle). Eltern müssen sich hier keine Sorgen machen.
  •  angeborene Laktoseintoleranz
    Besteht beim Baby eine angeborene Laktoseintoleranz, wird sich das nicht mehr zurückbilden. Hier liegt ein Gendefekt vor, der verhindert, dass das Enzym, das die Laktose (also den Milchzucker) spaltet, in ausreichender Menge im Verdauungstrakt produziert wird. Da auch die normale Muttermilch Laktose enthält, entstehen beim Baby ernstzunehmende Symptome – von Veränderungen der Haut über Erbrechen, Blähungen und Durchfall bis hin zu Entwicklungsverzögerungen.

 

Zur Beruhigung: Alle drei Erkrankungen (und insbesondere die angeborene Laktoseintoleranz) sind äußerst selten. In den meisten Fällen stecken andere Faktoren, wie beispielsweise die Ernährung der Mutter (blähende Lebensmittel wie Kohl oder Bohnen können über die Muttermilch auch beim Baby Blähungen verursachen) oder das noch ausreifende Verdauungssystem, hinter den Beschwerden.

Unsere Tipps: Wie Sie Ihrem Baby helfen können

Regt sich bei Ihnen der Verdacht, dass mit der Verdauung Ihres Kindes etwas nicht stimmen könnte, wenden Sie sich am besten an Ihre Hebamme oder den Kinderarzt. Beide sind optimal ausgebildet und können meist schnell erkennen, was die Symptome verursacht. Ist eine vorübergehende Muttermilchunverträglichkeit verantwortlich, sind keine weiteren Schritte nötig – das Verdauungssystem Ihres Babys gewöhnt sich allmählich an die Laktose in der Muttermilch.

 

Liegt dagegen eine Kuhmilchallergie oder eine angeborene Laktoseintoleranz vor, können Eltern vor allem zwei Maßnahmen ergreifen:

  • schonende Arzneimittel, um akute Beschwerden zu lindern: Präparate wie das Lefax® Pump-Liquid lösen die überschüssigen Luftbläschen bei Blähungen einfach auf und erhöhen dadurch das Wohlbefinden des Babys.

  • Umstellung der Ernährung: Steckt hinter den Symptomen das in regulären Milcherzeugnissen enthaltene Milcheiweiß, stehen Präparate zur Verfügung, die auf diesen Inhaltsstoff verzichten. Ist dagegen die Laktose schuld an bestehenden Beschwerden, können Eltern auf laktosefreie Säuglingsnahrung umsteigen.

 

Werden diese Veränderungen umgesetzt, geht es dem betroffenen Baby meist schnell wieder gut. Von Experimenten ist dringend abzuraten: Manche Eltern verabreichen ihrem Baby Schafs- oder Ziegenmilch, wenn Probleme mit der Mutter- oder Kuhmilch bestehen. Diese Milcharten erzeugen dann allerdings dieselben Schwierigkeiten. Halten Sie sich daher an die Empfehlungen von Hebamme und Arzt – zum Wohle Ihres Babys.

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