Reizdarmsyndrom: Nicht heilbar, aber gut zu behandeln

Frau mit Magendruck hält sich den schmerzenden Bauch, da sie am Reizdarmsyndrom leidet

Übelkeit, Blähungen, Verstopfung: Die Beschwerden beim Reizdarmsyndrom betreffen „nur“ die Verdauung – sind hier aber extrem breit gefächert. Für die Betroffenen wird das schnell zur großen Belastung; der Alltag muss sich den Symptomen und ihren Folgen beugen. Auf der Suche nach einer effektiven Behandlung bei Reizdarm vergeht oft viel Zeit. Was können die Betroffenen tun? Welche Medikamente wirken bei Reizdarm?

Blähungen & Co.: Die Symptome bei Reizdarm

Das Reizdarmsyndrom gehört mittlerweile zu den verbreitetsten Magen-Darm-Erkrankungen in Deutschland. Sein Name steht für eine Ansammlung charakteristischer Beschwerden des Verdauungstrakts, die nicht in einer krankhaften Veränderung eines oder mehrerer Organe begründet liegen.

 

Bis zur Diagnose und einer effektiven Reizdarm-Behandlung haben einige Betroffene einen langen Leidensweg hinter sich. Viele Ärzte sind angesichts der Menge an auftretenden Symptomen überfordert – organische Abweichungen sind beim Reizdarmsyndrom schließlich trotz gründlichster Untersuchungen nicht aufzuspüren. Außerdem können die Beschwerden einer Vielzahl anderer Erkrankungen zugeordnet werden. Zu den möglichen Symptomen bei Reizdarm zählen:

  • Bauchschmerzen und Blähungen
  • Blähbauch
  • Magendruck und Völlegefühl
  • veränderte Häufigkeit des Stuhlgangs
  • sehr starker Stuhldrang
  • Verstopfung
  • Durchfall

 

Nicht jedes dieser Symptome tritt zwangsläufig bei jedem Betroffenen auf. Manche werden nur von wenigen Beschwerden geplagt, bei wieder anderen wechseln die auftretenden Verdauungsprobleme. Ebenfalls nicht außer Acht zu lassen: Psychischer Druck – wie er beispielsweise durch Stress, Streitigkeiten innerhalb der Familie oder großen Ärger entsteht – kann die Beschwerden beim Reizdarmsyndrom verschlimmern.

Wie entsteht das Reizdarmsyndrom?

Zweifelsfrei erklären lässt sich die Entwicklung eines Reizdarms bislang noch nicht. Erste Forschungen legen allerdings nahe, dass der Darm bei den Betroffenen besonders empfindlich auf Reize reagiert und Schmerzen akuter wahrnimmt. Außerdem scheint die Darmmotilität, also die Beweglichkeit des Darms, in Mitleidenschaft gezogen zu sein. In diesem Fall kann die Nahrung bei der Verdauung nicht richtig weiterbewegt und damit meist auch nur unzureichend verdaut werden.

 

Für die Erkrankten bedeutet das eine lange Reihe unangenehmer und oft peinlicher Verdauungsprobleme. Viele klagen nicht nur über die typischen Symptome, sondern auch über die teils deutlich eingeschränkte Lebensqualität, die mit dem Reizdarmsyndrom einhergeht. Oftmals ist zu beobachten, dass sich Betroffene wegen ihrer Erkrankung mehr und mehr zurückziehen – sie fürchten die Ablehnung ihres sozialen Umfelds und können Unternehmungen wegen ihrer Beschwerden kaum genießen.

Diagnose und Behandlung bei Reizdarm

Weil dem Reizdarmsyndrom keine organische Erkrankung zugrunde liegt, muss es per Ausschlussverfahren diagnostiziert werden. Erst wenn der Arzt seinen Patienten auf alle anderen Magen-Darm-Krankheiten überprüft hat, die als Auslöser der Symptome infrage kommen, und keine davon tatsächlich zutrifft, spricht man vom Reizdarmsyndrom. Zu den Erkrankungen, die mit ähnlichen Beschwerden verbunden sind, zählen:

  • Infektionen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • eine Dünndarmfehlbesiedlung
  • chronische Darmerkrankungen, wie Colitis ulcerosa
  • Darmkrebs

 

Betroffene sollten bei der Diagnose Reizdarmsyndrom aber nicht verzweifeln: Auch wenn keine krankhaften Veränderungen der Verdauungsorgane vorliegen, müssen sie dennoch nicht mit ihren Beschwerden leben – eine effektive Behandlung ist bei Reizdarm durchaus möglich.

 

In der Regel konzentriert sich die Behandlung beim Reizdarm vor allem auf die Symptome. Medikamente können die Reizdarm-Beschwerden gut in den Griff bekommen: Bei den charakteristischen Blähungen im Zuge des Reizdarms hat sich beispielsweise Lefax® als bewährtes, wirkungsvolles Mittel erwiesen. Abgesehen von der medikamentösen Behandlung wirken sich meist auch Entspannungstechniken und erlernte Methoden zur Stressbewältigung positiv aus.

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